Sie ist neugierig, verschmust und motiviert. Bei ihrer Bezugsperson kann Punky auch gut abschalten – sie fährt runter und wird ruhig, wenn sie sich sicher und geborgen fühlt. Punky ist stark auf ihre Bezugsperson fixiert und genießt die enge Nähe zu vertrauten Menschen. Man kann sehr viel mit ihr lachen Allerdings sollte sie lernen, auch mal alleine Zeit zu verbringen, um unabhängiger zu werden. Sie zeigt wenig Offenheit gegenüber neuen Situationen oder Menschen und ist schnell überfordert. Punky leidet unter einer Futtermittelallergie, weshalb ihre Ernährung sorgfältig abgestimmt werden muss. Im Training zeigt sie sich dennoch sehr futteraffin, was gut genutzt werden kann. Es ist jedoch darauf zu achten, dass sie sich keine unerlaubten Snacks vom Tisch schnappt. Aufgrund ihrer genetischen Veranlagung ist Punky stark auf äußere Reize fokussiert. Häufig sucht sie aktiv nach Auslösern in ihrer Umgebung, was typisch für ihre Rasse ist. Sie ist wachsam, schnell und unermüdlich – immer in Bewegung mit einem lebhaften Temperament. Punky benötigt regelmäßige körperliche und geistige Herausforderungen, um ausgeglichen zu bleiben. Aktivitäten wie Mantrailing, Fährtenarbeit und Formalismus-Training sind ideal, um ihre natürlichen Instinkte und Fähigkeiten sinnvoll zu nutzen. Da Punky sehr reizempfänglich ist, muss sie lernen, zur Ruhe zu kommen und Frustrationen auszuhalten. Dieses Training ist genauso wichtig wie ihre körperliche Auslastung. Ohne die nötige Frustrationstoleranz könnte sie sich sonst unerwünschte Beschäftigungen suchen, wie das Verfolgen von Autos, Fahrradfahrern oder Tieren wie Hasen und Katzen. Punky hatte lange Zeit negative Erfahrungen im Kontakt mit Artgenossen, macht jedoch mittlerweile große Fortschritte im Erlernen einer fairen Kommunikation mit anderen Hunden. Dieses Training sollte fortgesetzt werden, um ihre sozialen Fähigkeiten weiter zu verbessern. Punky hat eine ausgeprägte Territorialität, weshalb klare Grenzen erforderlich sind, besonders im Umgang mit Besuchern, Postboten und Nachbarn. Ihre Halter sollten diese Grenzen konsequent setzen und kommunizieren, um ein entspanntes Zusammenleben zu ermöglichen.
Besonderer Hinweis: Ball- oder Stockspiele sind für Punky nicht geeignet, da diese sie zu stark aufputschen würden. Ein Dummytrainingskurs ist eine bessere Alternative, um sie kontrolliert und sinnvoll zu beschäftigen. Sie sucht ein erfahrenes Zuhause, in dem sie weiterhin lernen darf, ausgeglichen und ruhig zu bleiben, aber auch ihren Bedürfnissen nach Aktivität und Beschäftigung nachgehen kann. Geduld, Konsequenz und eine enge Bindung an ihre Menschen sind der Schlüssel zu aller Zufriedenheit.
Verträglichkeit mit anderen Hunden: wird getestet, Hündinnen ja, Rüden momentan schwierig
Verträglichkeit mit Katzen / Kleintieren: Jagdtrieb
Besonderheiten: benötigt noch Nachhilfe im Hunde-Knigge
Nero ist ein charmanter, sportlicher und aufmerksamer Hund. Er ist arbeitsfreudig und zeigt sich ausdauernd im Training. Allerdings ist er auch hartnäckig im Verfolgen seiner Ziele. Nero bindet sich schnell an seinen Menschen, ist anhänglich und verschmust was sehr schön sein kann. Allerdings will er nicht verstehen das es auch Zeiten oder Situationen gibt, in denen er nicht dran ist. In diesen Situationen muss Nero lernen, dass er nicht gleich die Zähne zeigen und knurren muss, wenn man ihm zum Beispiel aus einem Zimmer schickt. Bei geklärter Beziehung und klaren Grenzen und Freiheiten hört Nero aufs Wort und weiß sich anzupassen. Generell braucht Nero Halter die einen klaren Weg gehen an dem er sich orientieren kann, ansonsten versucht er die Führung zu übernehmen. Rassebedingt braucht Nero einerseits regelmäßig geistige sowie körperliche Auslastung – auf der anderen Seite sollten seine zukünftige Halter mit ihm lernen Ruhe auszuhalten. Frustrationstoleranz und Impulskontrolle sind genauso essentiell wie die Beschäftigung. Bei Spaziergängen ist Nero unkompliziert. Auch bei Hundebegegnungen bleibt Nero gelassen.
Die Cane Corso Mischlingshündin Jella kam über eine Beschlagnahmung zu uns. Sie kannte bei Ankunft noch nicht viel, durfte aber schon einiges bei uns lernen. Mit anderen Hunden kommt sie zurecht, vor allem mit Rüden hat sie keine Probleme. Gesucht wird ein neues Zuhause mit Hundeerfahrung, gerne als Zweithündin zu einem netten Rüden dazu. Wie sie mit Katzen zurechtkommt, wissen wir nicht, das müsste man austesten. Kinder sollten im neuen Zuhause schon etwas größer sein, da sie manchmal etwas polternd und distanzlos daher gebollert kommt.
Alltags- Fähigkeiten, die viele Hunde kennen und können, wie z.B. das alleine bleiben, müssen wahrscheinlich noch geübt werden.
Verträglichkeit mit Katzen / Kleintieren: eher nein
Izzy ist lustig, sportlich und vorwitzig. Sie ist aufmerksam und hat Spaß neue Dinge zu lernen. Gleichzeitig ist sie skeptisch gegenüber neuen Situationen. Isabella kennt die gängigen Kommandos wie “Sitz” und “Bleib”. Izzy hat einen vorhandenen Jagdtrieb, der lenkbar ist. Sie sucht Menschen mit Hundeerfahrung, da sie Unsicherheit sehr schnell versteht und für sich ausnutzt. Ihre neuen Besitzer müssen an der Leine Sicherheit ausstrahlen. Wenn sie sich zuständig fühlt, pöbelt sie an der Leine, wenn andere Hunde vorbeikommen. Bei geklärter Beziehungsstruktur und wohlwollender Führung blüht sie zu einer ruhigen aber auch unternehmungslustigen Weggefährtin auf. Sie leidet an Übelkeit/Erbrechen beim Autofahren.
Izzy ist verträglich mit anderen Hunden und orientiert sich an diesen. Sie lebt in aktuell auf einer Pflegestelle – und hier mit drei anderen Hunden zusammen.
Die Hündin Joy kam aufgrund einer Beschlagnahmung zu uns ins Tierheim, zusammen mit Hündin Betty (bereits vermittelt).
Die Mischlingshündin Joy ist bei ihren Menschen eine anhängliche, lustige und verschmuste Hündin, die am liebsten immer mit dabei ist. Mit anderen Hunden ist sie verträglich. Gerne wird Joy als Zweithündin und/oder in einen Mehrhundehaushalt vermittelt. Joy geht gerne und ausgiebig spazieren, sie genießt es, draußen zu sein. Ebenso kuschelt sie gerne mit ihren Leuten und liebt jede Zuwendung und Aufmerksamkeit.
Das Alleinebleiben muss man mit ihr noch üben. Ebenso muss Joy noch lernen, dass man manche Dinge aushalten muss und auch aushalten kann, ihre Frustrationstoleranz ist aktuell eher minimal ausgeprägt. Beim Fressen benötigt sie einen Anti-Schlingnapf, damit sie das Futter nicht inhaliert sondern in einem halbwegs angemessenen Tempo frisst. Dies hängt sicherlich auch mit ihrer Vorgeschichte zusammen, halb verhungert wurde sie vom Veterinäramt aus verwahrlosten Verhältnissen befreit. Auch ihr Futterneid lässt sich dadurch erklären.
Geboren wurde sie im Mai 2017.
Anfangs ist Joy bei fremden Personen eher unsicher und zurückhaltend. Bedrängt man sie als Fremder zu sehr, kann es auch passieren, dass sie zuschnappt. Hier liegt die Verantwortung beim Besitzer, ihr aufdringliche Fremde zu ersparen. In Situationen, in denen sich das Anfassen nicht vermeiden lässt, wie zum Beispiel beim Tierarzt, sollten ihre Menschen ihr die notwendige Sicherheit geben, damit sie diese Situationen möglichst entspannt durchstehen kann. Joy kennt aber auch das Tragen eines Maulkorbes und hat damit keine Probleme.
Kinder sollten im neuen Zuhause eher im Teenageralter sein.